Der Alberik Zwyssig-Preis 2025
Am Freitag, 21. November 2025 fand im Musikzimmer der SUISA in Zürich die Preisverleihung des Alberik Zwyssig-Preises 2025 statt. Für alle drei Kurzfilme gab es einen Anerkennungspreis.
Der Alberik Zwyssig-Preis wird alle fünf Jahre vergeben. Bisher richtete sich die Ausschreibung an Komponistinnen und Komponisten von Chor-Werken. Diese sollten auf einem geistlichen Text in einer der vier schweizerischen Landessprachen beruhen.
Für die diesjährige Ausgabe des Alberik Zwyssig-Preises entschied sich das Organisationskomitee für eine neue Ausrichtung.
Der Preis wurde für einen Film ausgeschrieben, mit dem Auftrag «Verfilme die Nationalhymne»!
Eingeladen waren Studentinnen und Studenten der Schweizer Filmhochschulen.
Die Jury bestand aus dem Regisseur Stefan Haupt (Präsidium), der Kampagnenleiterin von Greenpeace Selina Willemse und dem Regisseur und Filmkomponisten Martin Skalsky.
Organisiert haben den Wettbewerb Irène Philipp, Präsidentin der Stiftung Zwyssighaus, Xaver Fässler, Vizepräsident der Stiftung Zwyssighaus sowie die beiden Delegierten Kurt Müller Klusman und Robert Knobel.
Den folgenden drei Kurzfilmen wurde je ein Anerkennungspreis zugesprochen:
« Aus der Stille » von Dominique Pierre Lüthi
« Tessin na got » von Diego di Fiore
« Warteschleife » von Marino Svellenti
Diese Anerkennungspreise hat die Jury folgendermassen begründet.
«Die Jury hat mit Überraschung zur Kenntnis genommen, dass nur drei Beiträge eingereicht wurden. Das stimmte uns nachdenklich, denn wir stuften das Thema der Ausschreibung als sehr anregend und interessant ein. Umso mehr würdigen wir, dass sich dennoch drei angehende Filmschaffende von der Ausschreibung haben inspirieren lassen.
Wir haben intensiv darüber diskutiert, welche Ansprüche wir an die Qualität der Arbeiten stellen und wie wir damit im Hinblick auf die Vergabe von Preisen umgehen möchten. Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, die drei eingereichten Arbeiten je mit einer Anerkennung auszuzeichnen – jedoch nicht mit regulären Preisen.
Gleichzeitig war es uns wichtig, dass sich diese Anerkennungen auch in finanzieller Natur zeigen, wenn auch nicht in vollem Umfang des ursprünglich geplanten Preisgeldes, sondern in reduzierter, angepasster Höhe. Daher freuen wir uns, heute drei Anerkennungen zu überreichen.»
An der Preisverleihung waren Dominique Pierre Lüthi und Marino Svellenti persönlich anwesend, während der Tessiner Diego Di Fiore live zugeschaltet wurde.
Irène Philipp begrüsste die Gäste und beschrieb den Stiftungszweck der Stiftung Zwyssighaus. Xaver Fässler, Präsident des Organisationskomitees, übernahm in der Folge die Moderation des Anlasses. Er gab von allen Teilnehmern eine Übersicht über ihren Werdegang und ihr bisheriges Schaffen.
Anschliessend wurden die drei Kurzfilme gezeigt und von je einem Jurymitglied gewürdigt. Ergänzend dazu gab es ein kurzes Interview mit jedem Teilnehmer.
Nach der Preisverleihung waren alle Anwesenden zu einem Apéro Riche eingeladen. So ergab sich für alle Beteiligten die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Es war ein stimmungsvoller und gemütlicher Ausklang des Alberik Zwyssig-Preises 2025!
fromme
Seele ahnt
Wettbewerb 2018
Am Sonntag, 28. Oktober 2018 werden die Werke der drei Preisträger in der Kirche St. Johannes in Zug aufgeführt.
Cyrill Schürch (1. Preis): «Alle, welche dich suchen»
Markus Fricker (2. Preis): «Ich hebe meine Augen auf»
David Lang (3. Preis): «Gebet»
Wettbewerb 2011
Am Sonntag, 27. November 2011 werden die Werke der Preisgewinner in der Pfarrkirche St. Martin in Altdorf aufgeführt.
Balz Burch (1. Preis): «Schöpfungskantate»
Cyril Fäh (2. Preis): «Betruf»
Rudolf Jaggi (3. Preis): «Lobgesang»
Wettbewerb 2001
Am Sonntag, 20. Mai 2001 werden die Werke der beiden Hauptpreisgewinner in der Pfarrkirche Bauen aufgeführt.
Fritz Voegelin (1. Preis): «Noche Oscura»
Fortunat Frölich (2. Preis): «Reflex(kt)ion»
Peter Benary (3. Preis)
Pierre Andrey (3. Preis)
Giorgio Giuffré und Sales Kleeb (Sonderpreis)
Herrn, im
hehren
Vaterland.